Vermehrungsflächen 2019

angemeldete Flächen

Mit Stand 14.06.2019 wurden 25.571 ha Mähdruschfrüchte und 3.039 ha Pflanzkartoffeln angemeldet.

Die Sorten und Kategorien der Mähdruschfrüchte und der Kartoffeln finden Sie unter den entsprechenden Links .

 

Ergebnisse der Feldbestandsprüfung 2018

Mähdruschfrüchte

Wie in den Vorjahren wurden bei der Feldbestandsprüfung wieder sehr gute Ergebnisse erreicht. Nach Fruchtarten wurden von den besichtigten 22.189ha Vermehrungsfläche nur 170ha aberkannt, das sind sehr gute 0,8%.

Gründe der Feldaberkennung bei Getreide liegen hauptsächlich leider wieder im Besatz mit anderen Getreidearten (26,4%), meist bedingt durch eine zu enge Fruchtfolge. Auch durch unzureichenden Kulturzustand (31,3%) und Besatz mit schwer trennbaren Arten (27,3%) mussten Vermehrungsflächen aberkannt werden.

Pflanzkartoffeln

Auch in diesem Jahr sind ~67% aller angemeldeten Vemehrungsvorhaben höhere Kategorien.
Es wurden ~96% aller Vermehrungsvorhaben anerkannt, das sind insgesamt ~2.855ha.

Hauptursache für Feldaberkennungen war auch in diesem Jahr wieder der Befall durch Schwarzbeinigkeitserreger (78,6 ha). Das Pflanzgut war durch die nassen Erntebedingungen 2017 stark vorbelastet.
Erfreulicherweise mussten keine Feldaberkennungen wegen Virussymptomen ausgesprochen werden.

Ergebnisse der Beschaffenheitsprüfung 2018

Mähdruschfrüchte

2018 war ein außergewöhnliches Wetterjahr. Die monatelange Trockenheit führte zu deutlichen Ertragseinbußen. Die Getreideernte begann 3 Wochen früher als normal. Das geerntete Saatgut ist kleinkörnig und ein schonender Drusch war oft nur zu den kühleren Nachtzeiten möglich. Die Qualität des Wintergetreides ist mit einer Aberkennungsrate von 2,6 % gegen über dem Vorjahr als gut einzustufen. Das Sommergetreide bereitete mit einer Aberkennungsrate von 14,5 % weit mehr Probleme die geforderte Keimfähigkeit zu erreichen. Weitere Aberkennungen auf Grund von nichterreichter Keimfähigkeit ergaben sich verstärkt bei der Prüfung der großkörnigen Leguminosen. 40 Partien mussten aberkannt werden und es wurde eine Aberkennungsrate von 18,7 % erreicht. Ohne die Sondergenehmigung für die Ackerbohne (Absenkung der Mindestkeimfähigkeit auf 70 %) wäre das Ergebnis noch weitaus schlechter ausgefallen. Auch die Gräser hatten extrem unter der Trockenheit zu leiden, so der Schafschwingel mit einer Aberkennungsrate von 34,1 % und das Deutsche Weidelgras mit einer Aberkennungsrate von 27,8 %.

Den aktuellen Stand (01.02.2019) der Beschaffenheitsprüfung von Mähdruschfrüchten finden Sie hier

 

Pflanzkartoffeln  (Stand 08.03.2019)

1950 Vorhaben (2854,9 ha) sind „mit Erfolg“ feldbesichtigt.
(1889 Vorhaben sind auf Viruskrankheiten zu untersuchen, 53 Vorhaben sind testbefreit, 8 Vorhaben werden in einem anderen Bundesland auf Virus- und Quarantänekrankheiten untersucht)

erledigte Vorhaben:     1942 (100%) 

     davon  69 (111,49 ha) Vorhaben ab- bzw. umgestuft und

                 22 ( 47,55 ha) Vorhaben aberkannt

 

Anerkannte Fläche:       2.779,23 ha  ( 98,3 %)    
Aberkennungsrate:            47,55 ha    ( 1,7 %)

 

Exporte von Saatgut außerhalb der EU

Jahr Partien (Anzahl) Masse (dt) Antragsteller (Anzahl) Fruchtarten
2013 21 1.088,0 3 WW, HA, WD, ROT,WRP, PHA, RAS
2014 11 620,0 2 ROT, WRP, PHA, RAS
2015 4 279,5 2 HA, RAS
2016 12 366,3 3 GS, HA, WD, RAS, SJ
2017 12 423 3 GW, HA, RAS

Exporte von Pflanzgut außerhalb der EU

Von 4 in Mecklenburg-Vorpommern ansässigen Züchterhäusern wurden im Wirtschaftsjahr 2018/19 Pflanzkartoffeln in 29 Nicht-EU-Länder mit einer Gesamtmenge von  60.797 dt exportiert.

Hauptexportländer sind Russland, Ukraine und Ägypten.