Verbraucherbeschwerde - Beschwerdeprobe

Die Lebensmittelüberwachung kann Untersuchungen nur stichprobenartig durchzuführen.
Jeder Verbraucher, der Mängel bei Lebensmitteln, Bedarfsgegenständen oder kosmetischen Mitteln feststellt, hat das Recht, diese als sogenannte "Beschwerdeproben" bei den Lebensmittelkontrolleuren des für seinen Wohnort zuständigen Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes - pdf-Liste der VLÄ - abgeben. 

Ansprechpartner

Doris Heim

Cornelia Trapp

Hierbei entstehen dem Beschwerdeführer bzw. dem Verbraucher, außer dem Kaufpreis der Ware und den eigenen Anfahrtskosten, keine weiteren Ausgaben.

Die Beschwerdeprobe und eine möglichst identische Vergleichsprobe werden von den Lebensmittelkontrolleuren dem Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern zur Untersuchung und Begutachtung vorgelegt. Die wissenschaftlichen Sachverständigen entscheiden dann, welche Untersuchungen für die Überprüfung der lebensmittelrechtlichen Vorschriften relevant sind.

Voraussetzung für eine sinnvolle Untersuchung ist, dass die Mängel des Lebensmittels nicht durch den Beschwerdeführer selbst verursacht wurden, wie z. B. durch unsachgerechte Lagerung nach dem Einkauf.

Die Proben werden von Sachverständigen begutachtet. Bei Beanstandungen leiten die zuständigen Lebensmittelüberwachungsbehörden weiterführende Maßnahmen ein.

Für die Aufnahme einer Beschwerdeprobe sind verschiedene Angaben zum Vorgang niederzuschreiben, damit die zuständigen Behörden den Vorgang bearbeiten können:

  • Beschwerdeführer/in
  • Art und Verkehrsbezeichnung des Lebensmittels
  • Verpackung
  • Kennzeichnung (z. B. Mindesthaltbarkeitsdatum; Chargennummer)
  • Hersteller/Importeur
  • Kauf der Beschwerdeprobe: wann und wo gekauft?
  • Darbietung der Ware in der Verkaufsstätte
  • Lagerung zu Hause
  • Beschreibung der Mängel
  • gesundheitliche Beschwerden
  • Zeugen

Hier für Sie eine Zusammenfassung der wichtigen Angaben: pdf