Zeitweilige Stilllegung

Unterstützungsleistungen bei vorübergehender Einstellung der Heringsfischerei in der Ostsee 2019

Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) hat mit Bekanntmachung vom 22.10.2018 zum Schutz des Heringsbestandes in den ICES-Untergebieten 22-24 der Ostsee für Fischereifahrzeuge mit einer Länge über alles von 8 m oder mehr eine weitere Schließungszeit für die Heringsfischerei von 30 Tagen festgelegt.
Weiterhin hat das LALLF M-V mit Allgemeinverfügung vom 09.04.2019 festgelegt, dass diese Schließungszeit innerhalb der 3-Seemeilen-Zone Mecklenburg-Vorpommerns (einschließlich der Fischereibezirke) auch für Fischereifahrzeuge mit einer Länge über alles von kleiner als 8 m gilt.

Die Schließungszeit umfasst drei geschlossene Blöcke á 10 Tage in den Zeiten vom 01. August bis 31. Oktober 2019. Die Fischerei auf Hering ist in dieser Zeit verboten.

Ostseefischereibetrieben mit Heringsquote für die ICES-Gebiete 22-24, die auf Grund dieser Bekanntmachung ihre Fischereifahrzeuge in der o.g. Schließungszeit befristet stilllegen, können hierfür Unterstützungsleistungen gewährt werden. Eine geförderte zeitweise Stilllegung ist für 30, 20 oder 10 Tage möglich, d.h. für ein, zwei oder insgesamt drei 10-Tagesblöcke.


Unterstützungsleistungen gem. Richtlinie des Bundes zur Förderung von Maßnahmen zur Anpassung der Fischereitätigkeit und der Entwicklung der Fischereiflotte (MAF-BMEL) vom 15.12.2015
Neben Art. 33 der VO (EU) 508/2014 gelten insbesondere die Bestimmungen dieser Richtlinie, des Erlasses des BMEL vom 27.11.2018 sowie des Erlasses des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt M-V vom 08.04.2019. Gefördert werden ausschließlich Eigner von Fischereifahrzeugen der Seefischerei im Haupterwerb
 

In den finanziell geförderten Stillliegezeiträumen sind sämtliche Fischereitätigkeiten des Fördermittelempfängers, auch nicht-kommerzielle sowie wissenschaftliche Fischereitätigkeiten, einzustellen!

Die Unterstützungsleistung setzt sich zusammen aus einem Sockelbetrag pro Stillliegetag (Tagessatz) plus einer Vergütung für die im Jahr 2016 insgesamt zugewiesene Quote für Hering in den ICES-Gebieten 22-24. Der Tagessatz wird nur für ein Fischereifahrzeug je Fischereibetrieb gewährt.

Die Unterstützungsleistungen werden durch das LALLF vor Beginn der Einstellung der Fischereitätigkeit bewilligt, d.h. Anträge müssen zwingend vorher gestellt werden!

Fristen für die Antragstellung: Anträge können ab 01.05.2019 beim LALLF gestellt werden - sie sind bis spätestens zum 30. Juni 2019 zu stellen. Anträge sind unter Verwendung des Antragsformulars und der Anlagen zu stellen.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Merkblatt sowie den Rechtsvorschriften.
 
Ansprechpartnerin: Frau Koch  Tel.: 0381 – 4035 722  E-Mail: sigrid.koch[at]lallf.mvnet.de 

Vertreter:  Herr Schmitt  Tel.: 0381 – 4035 710  E-Mail: michael.schmitt[at]lallf.mvnet.de

Unterstützungsleistungen bei vorübergehender Einstellung der Dorschfischerei in der Ostsee 2019

Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) hat mit Bekanntmachung vom 22.10.2018 zum Schutz des Dorschbestandes in den ICES-Untergebieten 22-24 der Ostsee für Fischereifahrzeuge mit einer Länge über alles von 8 m oder mehr eine Schließungszeit für die Dorschfischerei von 20 Tagen festgelegt. Die Schließungszeit umfasst je zwei geschlossene Blöcke á 10 Tage im gesamten Zeitraum von 01. Januar bis 31. Mai 2019.

Ostseefischereibetrieben, die auf Grund dieser Bekanntmachung ihre Fischereifahrzeuge in der o.g. Schließungszeit befristet stilllegen, können hierfür Unterstützungsleistungen gewährt werden. Eine geförderte zeitweise Stilllegung ist für 10 oder 20 Tage  möglich, d.h. für einen oder zwei 10-Tagesblöcke.

Unterstützungsleistungen gem. Richtlinie des Bundes zur Förderung von Maßnahmen zur Anpassung der Fischereitätigkeit und der Entwicklung der Fischereiflotte (MAF-BMEL) vom 15.12.2015

Neben Art. 33 der VO (EU 508/2014 gelten insbesondere die Bestimmungen dieser Richtlinie sowie des Erlasses des BMEL vom 07.11.2018. Gefördert werden ausschließlich Eigner von Fischereifahrzeugen der Seefischerei im Haupterwerb (ab 8 m Lüa, bis 500 BRZ).

In den Stillliegezeiträumen sind sämtliche Fischereitätigkeiten des Fördermittelempfängers, auch nicht-kommerzielle sowie wissenschaftliche Fischereitätigkeiten, einzustellen! Alle zum Fischereibetrieb gehörenden Fischereifahrzeuge sind durchgängig stillzulegen (Verbleib im Hafen).

Die Unterstützungsleistung setzt sich zusammen aus einem Sockelbetrag pro Stillliegetag (Tagessatz) plus einer Vergütung für die dem Betrieb im Jahr 2016 insgesamt zugewiesenen Quoten für Dorsch in den ICES-Untergebieten 22-24. Der Tagessatz wird nur für ein Fischereifahrzeug je Fischereibetrieb gewährt. Die Unterstützungsleistungen werden durch das LALLF vor Beginn der Einstellung der Fischereitätigkeit bewilligt, d.h. Anträge müssen zwingend vorher gestellt werden!

 

Fristen für die Antragstellung: Bei einer geplanten Stilllegung ab 01.01.2019 sind Anträge beim LALLF spätestens zum 26.11.2018 zu stellen, sonst mindestens 6 Wochen vor Beginn des geplanten Stillliegezeitraums. Anträge sind unter Verwendung des Antragsformulars und der Anlagen zu stellen.

 

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Merkblatt sowie den Rechtsvorschriften.

Ansprechpartnerin: Frau Koch    Tel.: 0381 – 4035 722   E-Mail: sigrid.koch[at]lallf.mvnet.de

Vertreter:   Herr Schmitt   Tel.: 0381 – 4035 710   E-Mail:  michael.schmitt[at]lallf.mvnet.de