Aktuelles aus der Abteilung Fischerei und Fischwirtschaft

Änderung der Küstenfischereiverordnung

Für die erforderliche Anpassung des nationalen Rechts an bestehendes EU-Recht war es erforderlich die Küstenfischereiverordnung zu ändern. weiter lesen ...

 

 

NEU seit dem 07.12.2021: befristete Stilllegung von Fischereifahrzeugen (Dorschfischerei 2022)

Bitte folgen Sie hierzu diesem Link:

NEU seit dem 15.06.2021: Endgültige Stilllegung von Fischereifahrzeugen (Abwrackung)

Bitte folgen Sie hierzu diesem Link

Dorsch, Lachs: Tagesfangbegrenzung für 2022 festgelegt

Für das Jahr 2022 wurden mit Art.8 der VO(EU)2021/1888 die Bedingungen für die Freizeitfischerei in der Ostsee festgelegt. Danach darf in der westlichen Ostsee in den Untergebieten 22 und 23 und im Untergebiet 24 innerhalb von sechs Seemeilen von den Basislinien nur 1 Dorsch pro Tag von Anglern behalten (angeeignet) werden - in der Laichschonzeit vom 15.01. bis 31.03.2022 ist der Dorschfang verboten. In den Untergebieten 24 außerhalb von sechs Seemeilen von den Basislinien und in den Untergebieten 25 und 26 ist die Freizeitfischerei auf Dorsch verboten. Zuviel oder unzulässig gefangene Dorsche sind in das Gewässer zurückzusetzen.

Zusätzlich wurde in Art. 9 der VO festgelegt, dass die Freizeitfischerei auf Lachs in den Unterdivisionen 22-31 (gesamte Ostsee) verboten ist. Jedes gefangene Exemplar Lachs muss unverzüglich ins Meer zurückgeworfen werden. Ausgenommen hiervon sind Lachse, die als Smolt beim Besatz durch einen Fettflossenschnitt gekennzeichnet wurden (fehlende Fettflosse) - hier darf ein Exemplar pro Freizeitfischer und Tag an Bord behalten werden - die Anlandung aller gefangenen Fische muss jeweils als ganzes Exemplar (nicht geschlachtet oder filetiert) erfolgen.

 

Schonzeit Steinbutt

In der Zeit vom 1. Juni bis 31. Juli ist für die Fischart Steinbutt Scophthalmus maximus  in den Küstengewässern des Landes M-V die Artenschonzeit bestimmt, um die Reproduktion der Fische sicherzustellen. Es ist verboten, sich Fische der vorgenannten Art innerhalb der Schonzeit anzueignen (§ 5 KüFVO).

Steinbutt, die entgegen dem Verbot in den Küstengewässern mitgefangen wurden, sind unverzüglich und mit der gebotenen Sorgfalt in das Fanggewässer zurückzusetzen.

 

Fischereiforschung: Telemetriefeld mit gelben Bojen westlich Boltenhagens

Durch Angler werden regelmäßig Anfragen an die obere Fischereibehörde zu einem Projekt des Thünen-Instituts für Ostseefischerei herangetragen.

Näheres zum Projekt finden Sie auf der website des Instituts:

www.thuenen.de/de/of/aktuelles-und-service/news/detail/News/besenderte-dorsche-neue-studie-zur-dorschoekologie-in-der-westlichen-ostsee/

 

Fischschonbezirk an der Unterwarnow (Bereich Mühlendamm)

Nach § 11 Abs. 5 Satz 3 der Küstenfischereiordnung vom 28. November 2006 (GVOBl. M-V S. 843), zul. geä. am 6.Januar 2020 (GVOBl. M-V S. 6) i.V.m. § 3 Abs. 2 der Nutzungsbedingungen über die Ausübung der Angelfischerei auf den Gewässern, für die die Hansestadt Rostock die Fischereirechte besitzt, vom 2.November 2005 (Städtischer Anzeiger Nr. 24 S. 5) ist im Bereich der Unterwarnow bei der Ausübung der Fischerei vom Stauwehr und der Schleuse ein Abstand von mindestens 100 Metern einzuhalten. 

Es haben sich in jüngster Zeit mehrere Angler bei der oberen Fischereibehörde gemeldet und Ihre Einschätzung mitgeteilt, dass es sich bei dem Schleusenbauwerk am Mühlendamm nicht mehr um eine Schleuse handelt und somit dort kein Schonbezirk existieren würde.

Das Schleusenbauwerk ist teilweise mit Sand verfüllt, so dass es als Bootsumtragestelle zwischen Oberwarnow und Unterwarnow genutzt werden kann – eine entsprechende Beschilderung ist ebenfalls angebracht.

Für die fischereirechtlich bindenden Bestimmungen des Schonbezirkes nach § 11 Abs. 5 Satz 3 der Küstenfischereiordnung und § 3 Abs. 2 der Nutzungsbedingungen der Hansestadt Rostock ist für die Ausdehnung des 100-m-Schonbezirkes nur der geografische Punkt des Schleusenbauwerkes – nicht jedoch die Funktionsfähigkeit der Schleuse – entscheidend.

Fazit: Das Angeln und Fischen in der Unterwarnow im Abstand von 100 Metern vom Schleusenbauwerk bleibt verboten - Verstöße stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und werden mit Bußgeld geahndet.

 

Informationsmaterial zum Angeln in Mecklenburg-Vorpommern

Mit Informationsmaterial (Flyer, Broschüren), welche der Fischereischutzverein M-V in Zusammenarbeit mit der oberen Fischereibehörde herausgegeben hat, sollen Anglern, wie auch Touristen die vielfältigen Informationen zum Angeln in den Küsten- und Binnengewässern des Landes M-V dargestellt werden. <weiter lesen>

 

Ansprechpartner

Hier finden Sie die Ansprechpartner aus dem Fachbereich Fischerei.