Corona: Auswirkungen auf die Freizeitfischerei / Angler

Wegen der Corona-Infektionsgefahr hat die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern in der "Corona-Bekämpfungsverordung" entsprechende Verhaltensmaßregeln getroffen, die auch Auswirkungen auf das Angeln und die Unternehmen im Land haben - siehe auch Hinweisblatt

Aufgrund der verkündeten Einschränkungen wegen der Corona-Infektionsgefahr ist die Nutzung von bereits erworbenen Angelerlaubnissen für die Küstengewässer durch Angler, die Ihren Hauptwohnsitz nicht in M-V haben, nicht möglich. Touristen aus den anderen Bundesländern müssen das Land M-V bis 19.03.2020 verlassen haben. Über die Regeln zur Verschiebung des Gültigkeitsdatums bei Tages- und Wochenangelerlaubnissen und zur Erstattung des Entgeltes bei Wochenangelerlaubnissen nutzen Sie bitte das Merkblatt und den Antrag.

 

Heringsangeln im Winterlager Hafen Stralsund

Aufgrund der Einwanderung der Heringsschwärme in den Strelasund soll das Heringsangeln im Hafen Stralsund durch die Allgemeinverfügung zum Schutz der Fische im Winterlager nicht betroffen sein.  Im Rahmen des Heringsangelns ist deshalb im Hafen Stralsund (ausgenommen Fährkanal, Semlower Kanal, Badenkanal, Querkanal, Heilgeistkanal und Langer Kanal einschließlich Flotthafen) bei der Ausübung der Fischerei, die Verwendung einer Handangel mit einem Heringspaternoster mit maximal sechs einschenkligen Haken zulässig, ein Fangtagebuch muss hierbei nicht geführt werden. Die Regelung gilt vom 6.bis  31.03.2020 täglich von 07.00 bis 19.00 Uhr.

 

Dorsch: Tagesfangbegrenzung für 2020 festgelegt

Für das Jahr 2020 wurden mit Art. 7 der VO(EU)2019/1838 die Bedingungen für die Freizeitfischerei in der Ostsee festgelegt. Danach dürfen in der westlichen Ostsee in den Untergebieten 22 und 23 und im Untergebiet 24 innerhalb von sechs Seemeilen von den Basislinien nicht mehr als 5 Dorsche pro Tag von Anglern behalten (angeeignet) werden - in der Laichschonzeit vom 01.02. bis 31.03.2020 sind dies nur zwei Dorsche pro Tag und Angler (Kartendarstellung der Untergebiete). In den Untergebieten 24 außerhalb von sechs Seemeilen von den Basislinien und in den Untergebieten 25 und 26 ist die Freizeitfischerei auf Dorsch verboten. Zuviel oder unzulässig gefangene Dorsche sind in das Gewässer zurückzusetzen.

Fragen zur Dorschtagesfangbegrenzung - weiter lesen FAQ

Schonzeit Hecht

In der Zeit vom 1. März bis 30. April ist für die Fischart Hecht Esox lucius  in den Küstengewässern des Landes M-V die Artenschonzeit bestimmt, um die Reproduktion der Fische sicherzustellen. Es ist verboten, sich Fische der vorgenannten Art innerhalb der Schonzeit anzueignen (§ 5 KüFVO).

Hechte, die entgegen dem Verbot in den Küstengewässern mitgefangen wurden, sind unverzüglich und mit der gebotenen Sorgfalt in das Fanggewässer zurückzusetzen.

Fischereischeinpflicht wird in M-V nicht aufgehoben

Die Fischereischeinpflicht in M-V wurde nicht aufgehoben!  Alle anders lautenden Informationen sind falsch!

Am 1. April des Jahres 2017 wurde von unbekannt im Internet ein Aprilscherz verbreitet, der besagt, dass die Fischereischeinpflicht in M-V aufgehoben wird. Das ist jedoch nicht der Fall. Bitte beachten Sie die Informationen dieser amtlichen Internetseite!

Angelverbot auf dem Rügendamm besteht weiter

Aufgrund der Gewährleistung der Verkehrssicherheit auf und unter dem Rügendamm haben die zuständigen Behörden im April 2017 das bis dahin geduldete Angeln vom alten Rügendamm aufgehoben. <weiter lesen>

Änderung der Küstenfischereiverordnung

Die Küstenfischereiverordnung wurde am 6.Januar 2020 geändert. <weiter lesen>

 

Informationsmaterial zum Angeln in Mecklenburg-Vorpommern

Mit Informationsmaterial (Flyer, Broschüren), welche der Fischereischutzverein M-V in Zusammenarbeit mit der oberen Fischereibehörde herausgegeben hat, sollen Anglern, wie auch Touristen die vielfältigen Informationen zum Angeln in den Küsten- und Binnengewässern des Landes M-V dargestellt werden. <weiter lesen>

 

Ansprechpartner

Hier finden Sie die Ansprechpartner aus dem Fachbereich Fischerei.