Überwachung der Fischerei auf See

Mit der Kiellegung des ersten Neubaus nach der Wende im Jahr 1995 wurde die Erneuerung der Fischereiaufsichtsflotte des Landes Mecklenburg-Vorpommern begonnen. Bereits im Jahr 1999 war dies abgeschlossen und alle Fischereiaufsichtsboote konnten sich im Seeeinsatz beweisen.

Mit den modernen Fischereiaufsichtsschiffen leistet das Land Mecklenburg-Vorpommern einen Beitrag für den Schutz der Fischereiressourcen. Das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei M-V ist zuständig für die Bereederung von acht Fischereiaufsichtsbooten. Mit Kontrollen auf See wird die Fischereiausübung hinsichtlich der Einhaltung der Schutzbestimmungen für die unter besonderer Regelung stehenden Fischarten überwacht. Damit tragen die Fischereiaufsichtsboote nicht zuletzt zum Schutz der Artenvielfalt im Ökosystem Ostsee bei.

Die Fischereiaufsichtsboote sind entsprechend des Einsatzgebietes hinsichtlich Länge und Tiefgang angepasst, sie sind mit Satellitennavigation, elektronischer Seekarte, Plotter und Behördenfunkanlage ausgestattet. Zur Ausrüstung gehören je Fischereiaufsichtsstation auch Arbeitsboote, mit denen insbesondere die Flachwasserbereiche der Bodden und Haffe kontrolliert werden. 
 

Technische Daten der Fischereiaufsichtsfahrzeuge

Name Länge (m) Leistung (kW) Indienststellung Station Aufsichtsbereich
GRAUBUTT 13,20 294 1999 Wismar Wismarbucht, Außenstrand
STEINBUTT 19,70 730 1995 Warnemünde Ostsee
BARTH 8,80 242 2013 Stralsund Strelasund, Darßer Boddenkette
GOLDBUTT 24,90 1464 1997 Rügen (Sassnitz) Ostsee
BREEGE 8,80 242 2013 Rügen (Wiek) Westrügische Gewässer
STRALSUND 8,30 147 1996 Rügen (Lauterbach) Nördlicher Greifswalder Bodden, Außenstrand
RANKWITZ 8,38 242 2015 Usedom (Ueckermünde) Peenestrom, Stettiner Haff, Außenstrand
UECKER 8,30 147 1996 Usedom (Freest) Südlicher Greifswalder Bodden, Außenstrand


zuletzt geändert am: 25.01.2018