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Hier finden Sie die Ansprechpartner aus dem Fachbereich Fischerei.

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Beiträge zur Fischerei in der Jahresbroschüre "Verbraucherschutz im Fokus 2016

Lesen Sie in unserer jährlichen Broschüre:

ab Seite 63 Interessantes zu den Themen Fischereiverwaltung, Fischereiförderung und Fischereiaufsicht

Fischereischeinpflicht wird in M-V nicht aufgehoben

Die Fischereischeinpflicht wird in M-V nicht aufgehoben!

Alle anders lautenden Informationen sind falsch!
Am 1. April diesen Jahres wurde ein Aprilscherz von unbekannt verbreitet, der besagt, dass die Fischereischeinpflicht in M-V aufgehoben wird. Das ist nicht der Fall.
Bitte beachten Sie die Informationen dieser amtlichen Internetseite!

Angelverbot auf dem Rügendamm besteht weiter

Das Verhalten einiger Angler führte dazu, dass die Verkehrssicherheit auf dem Rügendamm gefährdet war, womit sich das für den Straßenverkehr zuständige Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung im April 2017 gezwungen sah, Schutzmaßnahmen für die Rad-, Moped- und Autofahrer zu ergreifen. Aus Sicherheitsgründen wurde bis dahin geduldete Angeln von der Nordwestseite des alten Rügendamms in Richtung Rügenbrücke aufgehoben (Pressemitteilung).

Da das Angeln vom Rügendamm auch für die Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs auf dem Strelasund Probleme mit sich brachte, hat das zuständige Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt im April 2017 das Fischen und Ankern im Bereich unterhalb der Rügenbrücke und des Rügendamms mit der BfS 46/2017 verboten.

Fazit: Auch mit der Errichtung einer baulichen Schutzvorrichtung am Geländer des Rügendamms bleibt das Angeln vom Rügendamm verboten (Hinweis VM).

Dorsch: Tagesfangbegrenzung und Schonzeit auch für 2018 festgelegt

Mit Art. 7 der Verordnung (EU) 2016/1903 hatte der Ministerrat auch für die Freizeitfischerei Regelungen auf europäischer Ebene erlassen. Die Quotenverordnung für das Jahr 2018 (VO(EU) 2017/1970) schreibt diese Regelungen fort.

Im Jahr 2017 und 2018 dürfen in der westlichen Ostsee (Untergebiete 22 bis 24) nicht mehr als 5 Dorsche pro Tag von Anglern behalten (angeeignet) werden. Zuviel gefangene Dorsche sind in das Gewässer zurückzusetzen.

Während der Zeit vom 1.Februar bis 31.März dürfen Angler nur 3 Dorsche pro Tag behalten.

Fragen zur Dorschtagesfangbegrenzung - weiter lesen FAQ

Fischschonbezirke an den Flussmündungen

An den Flussmündungen der in die Ostsee mündenden Fließgewässer bestehen zum Schutz der Großsalmoniden (Lachs und Meerforelle) auf ihrer Laichwanderung befristete Fischschonbezirke.

Die Schonbezirke an den Flussmündungen sind mit der Neufassung der KüFVO räumlich erweitert worden; der Radius des Fischereiverbotes beträgt (statt der bisherigen 100 m) nun 300 m vor den Flussmündungen. Ausgenommen hiervon ist der Fulgen, bei welchem die Wasserfläche des Yachthafens Kühlungsborn und ein 100 m Radius vor der Hafeneinfahrt als Schonbezirk bestimmt wurde. Bei der Mündung der Warnow verbleibt es bei der bisherigen Regelung .

Das Fischereiverbot für alle in der KüFVO genannten Flussmündungen gilt vom 01. August bis 28. Februar des Folgejahres (auch zum Schutz der absteigenden Meerforelle).

Die genauen Regelungen für die Fischschonbezirke können in § 11 der Küstenfischereiverordnung unter Rechtsvorschriften > Landesrecht abgerufen werden. 

Schonzeit für Lachs und Meerforelle

In der Zeit vom 15. September bis zum 14. Dezember ist für die Großsalmoniden Lachs Salmo salar  und Meerforelle Salmo trutta in den Küstengewässern des Landes M-V die Artenschonzeit bestimmt, um die Wanderung zu den Laichgewässern der Fische sicherzustellen. Es ist verboten, sich Fische der vorgenannten Art innerhalb der Schonzeit anzueignen (§ 5 KüFVO).

In den Binnengewässern des Landes M-V ist die Artenschonzeit für die Großsalmoniden Lachs Salmo salar  und Meerforelle Salmo trutta in der Zeit vom 1. September bis zum 31. März, für deren Wanderung, Laichaktivitäten und Rückwanderung ins Meer bestimmt worden. Es ist verboten, sich Fische der vorgenannten Art innerhalb der Schonzeit anzueignen (§ 5 BiFVO).

Die Großsalmoniden, die entgegen dem Verbot in den Binnen- und Küstengewässern mitgefangen wurden, sind unverzüglich und mit der gebotenen Sorgfalt in das Fanggewässer zurückzusetzen.

Gewässerverzeichnis

Die Broschüre "Gewässerverzeichnis M-V 2016/17", welche der Fischereischutzverein in Zusammenarbeit mit der oberen Fischereibehörde herausgibt, enthält auf 200 Seiten in einem Karten und Registerteil vielfältige Informationen zum Angeln in den Küsten- und Binnengewässern des Landes M-V.

Das Angeln hat seit einigen Jahren auch durch "Nicht-Angler" über den Erwerb des Touristenfischerscheins immer mehr an Bedeutung gewonnen, womit auch die Ausgabestellen für Touristenfischereischeine in der Broschüre erfasst wurden.

Zu den Küstengewässern und den rund 1.800 Binnengewässern sind die Fischereiberechtigten und die Ausgabestellen für Angelerlaubnisse aufgeführt, so dass sich jeder Einheimische oder touristisch interessierte Angler vor dem Angeln die notwendigen Kenntnisse zum Angelgewässer einholen kann. Weiterhin wurden  260 Schutzgebiete (Schutzzonen in Nationalparks, Biosphärenreservat, Naturschutzgebiete und Fischereischonbezirke) aufgenommen um dem Angler auch hier die Rechtssicherheit beim Angeln zu geben.

Für das Jahr 2018 wird keine Neuauflage erscheinen. Das Gewässerverzeichnis 2016/17 wird mit einem Einlegeblatt, auf dem die geänderten Pachtverhältnisse erfasst sind, versehen.

Die Broschüre "Gewässerverzeichnis MV 2016/17" kann für 6 Euro beim LALLF oder beim Fischereischutzverein MV erworben werden (bei postalischem Versand zzgl. 1,45 Euro Porto).  

 

 

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zuletzt geändert am: 13.09.2018