Was ist in Vorbereitung auf die Gerätekontrolle zu beachten?

  • Das Pflanzenschutzgerät muss von innen und außen frei von PSM-Rückstände sein
  • Wurde das Gerät mit Frostschutzmittel oder AHL winterfest gemacht - diese Zusätze ablassen, auffangen, das Gerät ausreichend spülen, sonst gibt es Probleme bei der Querverteilungsmessung.
  • Wasser halb auffüllen und „Probespritzen“, um Dichtheit der Systeme zu prüfen
  • Schutzabdeckung für Gelenkwelle auf Vollständigkeit und Beschädigungen prüfen, evtl. Keilriemen bzw. Ketten spannen, auf Unversehrtheit kontrollieren, Ketten, Gleitflächen schmieren.
  • Pumpe auf Dichtheit (Druck kurzzeitig auf 10 bar erhöhen), Ölstand und Konsistenz sowie Luftdruck im Windkessel prüfen.
  • Sichtkontrolle des Behälters auf Risse, Beschädigungen und Dichtheit; Einspülvorrichtung prüfen; Kanisterspüleinrichtung und Füllstandsanzeige prüfen; Rührwerk überprüfen (eine deutlich sichtbare Umwälzung muss bei halbvollem Behälter sichtbar sein).
  • Alle Schalteinrichtungen der Armatur auf Funktion und Leichtgängigkeit untersuchen, Manometer auf Druckkonstanz beim Schalten der Teilbreiten hin beobachten und evtl. korrigieren.
  • Leitungssystem und Anschlüsse auf Dichtheit und Beschädigungen prüfen, Druckprüfung.
  • Filter (Saug-, Druck-, Düsenfilter) gründlich reinigen und Gehäuse auf Dichtheit kontrollieren, beschädigte Teile ersetzen, auf passende Maschenweiten achten
  • Gestänge auf Verformungen prüfen, Gelenke schmieren und evtl. nachstellen.
  • Kontrolle der Düsen auf korrekten Sitz, Spritzstrahl und Nachtropfen; evtl. Verschmutzungen mit Druckluft oder weicher Bürste beseitigen.
  • Zur Pflanzenschutzgerätekontrolle alle Gebrauchsanleitungen der Spritze lesen sowie den Bericht der letzten Kontrolle bereithalten.
  • Gerät ca. halbvoll mit Klarwasser gefüllt (mind. 1.000 l) zur Kontrolle vorstellen.


zuletzt geändert am: 22.09.2015