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Rechtsgrundlagen

VO(EG) 1234/2007 (pdf 593 KB)
VO(EG) 1580/2007 (pdf 678 KB)

Deutsches Handelsklassengesetz

VO über gesetzliche Handelsklassen für Speisekartoffel

 

Handelsklassenüberwachung: Obst und Gemüse

EG-Vermarktungsnormen Obst, Gemüse und Deutscher Handelsklasse

Der internationale verflochtene und stark differenzierte Handelsverkehr mit frischem Obst  und Gemüse erfordert allgemein gültige Qualitätsnormen auf gesetzlicher Grundlage. Diese Normen müssen auf allen Handelsstufen, beginnend beim Erstinverkehrbringer (Produzent, Aufbereiter, Sortierer) über den Versandweg, Großhandel, Einzelhandel bis zum Angebot des Verbrauchers eingehalten werden.
Normen  sind Standards, die nach einheitlichen Kriterien und Qualitätsregeln erstellt worden sind. Die Produkte müssen gut entwickelt und ausgereift, nicht angefault, also gesund sein. Sie sollten ein natürliches Aussehen in Form und Farbe haben. Die Erzeugnisse dürfen keinen Schmutz aufweisen und müssen immer die volle Frische besitzen. Weiterhin sollen sie der gesunden Ernährung dienen und nicht mit Fehlern und Mängeln behaftet sein.

Welche Produkte unterliegen den EG-Vermarktungsnormen bzw. der Deutschen Handelsklasse

Obst:  Äpfel, Aprikosen, Avocados, Birnen, Erdbeeren, Kirschen, Kiwis, Melonen, Pfirsiche, Nektarinen, Pflaumen, Tafeltrauben, Wassermelonen
Gemüse:  Artischocken, Auberginen, Bleichsellerie, Blumenkohl, Bohnen, Chicoree, Pflückerbsen, Porree, Gemüsepaprika, Gurken, Kopfkohl, Kulturchampignons, Möhren, Spargel, Salate, einschließlich Kopfsalat, Spinat, Zucchini, Zwiebeln Rosenkohl
Zitrusfrüchte: Orangen, Clementinen, Mandarinen, Zitronen
Nüsse:  Wal- und Haselnüsse in der Schale

 

 

Wer überwacht die Handelsklassen in Mecklenburg-Vorpommern 

Die Zuständigkeit der Überwachung zur Anwendung und Einhaltung der Normen ist wie folgt geregelt: 

  • Auf der Erzeuger- und Großhandelsstufe = LALLF M-V
  • Auf der Einzelhandelsstufe = Veterinärämter der Kreise und kreisfreien Städte



zuletzt geändert am: 01.02.2016