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Tier der MeLa 2017

Honigbiene

 

 

27. MeLa 2017

Die 27. Fachausstellung für Landwirtschaft und Ernährung, Fischwirtschaft, Forst, Jagd und Gartenbau findet vom 14. bis 17. September 2017 in Mühlengeez statt.

 

Tierseuchenrechtliche Bedingungen zur Durchführung der MeLa 2017

Amtstierärztliche Gesundheitszeugnisse für:

Alpakas
Bienen
Geflügel
Sentinelhaltung Geflügel
Kaninchen
Pferde
Rinder
Schafe und Lämmer
Schweine
Ziegen und Lämmer

 

Höhepunkte der MeLa 2017 - pdf

Flyer mit MeLa-Programm der Tierschauen 2017
- pdf

Programm Fachforum MeLa 2017 - pdf

LALLF und Tierzuchtverbände aktiv auf der MeLa 2017
Das Tier der MeLa 2017 – die Honigbiene

Zur 27. MeLa steht die Honigbiene im Mittelpunkt der Landestierschau. Seit Menschen Gedenken war Honig eine beliebte Beute unserer Vorfahren. Waren zu Beginn die in Hohlräumen von Bäumen angelegten Waben das Ziel der Begierden, begann im alten Ägypten vor ca. 4.500 Jahren die Haltung von Bienen in menschlicher Obhut. Frühzeitig war auch die medizinische Bedeutung des Honigs bekannt und der Bienenwachs ein begehrtes und teuer gehandeltes „Nebenprodukt“.
Die Honigbiene ist jedoch nach wie vor ein Wildtier geblieben. Sie bedarf keiner menschlichen Fürsorge. Die moderne Bienenhaltung in Beuten empfindet die natürlichen Lebensformen nach, mit dem Vorteil der weniger aufwendigen Ernte der Bienenerzeugnisse Honig, Wachs, Pollen, Gelee Royal usw.
Die Wissenschaft vermutet weltweit über 20.000 verschiedene Bienenarten, darunter etwa 500 in Deutschland. Zur Bienenwirtschaft sind die ertragreichen und eher sanftmütigen Bienen ausgewählt worden. Dabei fand die Carnica-Biene die weiteste Verbreitung. Doch auch die nördlich der Alpen ansässige Dunkle Biene hat die Zeiten überlebt und ist heute wieder häufiger in Bienenstöcken anzutreffen, u.a. auf der MeLa.
Auch wenn jedem bei dem Wort „Biene“ zuerst Honig und dann vielleicht „Wachs“ einfallen, besitzt deren Bestäubungsleistung die weitaus größere wirtschaftliche Bedeutung, sowohl in Landwirtschaft und Gartenbau als auch für die Erhaltung und Vermehrung von Wildpflanzen. Nach vorsichtigen volkswirtschaftlichen Berechnungen ist die Honigbiene nach Rind und Schwein das drittwichtigste „landwirtschaftliche Nutztier“.
Die Imkerei hat hier im Nordosten eine lange Tradition. Die gesellschaftlichen Umwälzungen nach 1990 führten mit der Aufgabe zahlreicher Imkereien zu einem drastischen Rückgang der Zahl der Völker. Wurden 1989 in den ehemaligen Bezirken Neubrandenburg, Rostock und Schwerin knapp 117.000 Bienenvölker gezählt, meldeten im vergangenen Jahr nahezu 2.500 Imker in Mecklenburg-Vorpommern fast 24.000 Völker.
Der Landesverband der Imker Mecklenburg-Vorpommern e.V. präsentiert, begleitet und unterstützt vom Landesverband der Buckfastimker Mecklenburg-Vorpommern e.V., auf der MeLa das gesamte Spektrum der Bienenzucht und –haltung. In Fachvorträgen und Podiumsdiskussionen wird der Bienenstaat und sein Funktionieren, die Gesunderhaltung der Bienenvölker, das fachgerechte Imkern und  wie auch die Gefahren für die Bienen vorgestellt und erläutert.
Am Stand des Imkerverbandes im Freigelände stehen Fachleute Rede und Antwort zu allen Fragen rund um die Bienenhaltung und Honiggewinnung. Hier kann das Bienenjahr verfolgt oder beim Bienenwettfliegen mitgefiebert werden.
Am Sonntag, zum Abschluss der Mela, werden um 16.00 Uhr im Kleinen Ring die MeLa-Bienenköniginnen, die während der MeLa das Entstehen eines Bienenvolkes erlebbar machten, an erfahrene Imker versteigert.
Die Landesverbände der Imker, tatkräftig unterstützt von den Mitarbeitern des Bienenzuchtzentrums Bantin, stehen im Freigelände, im Forum und zur Vorstellung ihrer Arbeit im Kleinen Ring jeder Besucherin und jedem Besucher Rede und Antwort und freuen sich, auch bei der Kinder-MeLa den Jüngsten die Freude an der Beschäftigung mit Bienen zu vermitteln.

Pressemitteilung AG Tierzucht - pdf

Pressemitteilung Kinder-MeLa - pdf



zuletzt geändert am: 01.09.2017