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Hier finden Sie die Ansprechpartner aus dem Fachbereich Fischerei.

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Laichschonbezirke

Bestimmte Teile der inneren Küstengewässer (Bodden und Haffe) werden im Frühling mit den ansteigenden Temperaturen von den Süßwasserfischarten (Hecht, Zander, Barsch, Plötz und Blei u.a.) aufgesucht, um dort zu laichen.

Diese Gewässerteile wurden im Rahmen eines wissenschaftlichen Projektes auf ihre ökologischen Bedingungen zur Reproduktion der Fischarten untersucht und Empfehlungen für den Schutz gegeben.

Die gesetzlich bestimmten Laichschonbezirke sind in der Küstenfischereiverordnung (KüFVO) genannt und in der Anlage 1 der Verordnung räumlich beschrieben worden.

In den Laichschonbezirken ist die Ausübung der Fischerei im Zeitraum vom 1. April bis zum 31. Mai eines jeden Jahres verboten. Im Weiteren bedarf die Werbung oder Beseitigung von Wasserpflanzen, die Entnahme oder das Einbringen von Sediment oder die Einleitung von Stoffen der Genehmigung der Fischereibehörde.

Die genauen Regelungen für die Laichschonbezirke kann in § 12 der KüFVO unter Rechtsvorschriften > Landesrecht abgerufen werden. 

Schonzeit für Hecht

In der Zeit vom 1. März bis zum 30. April ist für die Fischart Hecht Esox lucius  in den Küstengewässern des Landes M-V die Artenschonzeit bestimmt, um die Reproduktion der Fische sicherzustellen. Es ist verboten, sich Fische der vorgenannten Art innerhalb der Schonzeit anzueignen (§ 5 KüFVO).

Hechte, die entgegen dem Verbot in den Küstengewässern mitgefangen wurden, sind unverzüglich und mit der gebotenen Sorgfalt in das Fanggewässer zurückzusetzen.

Für die Gewässer des Landesanglerverbandes gilt die Schonzeit ebenso vom 1. März bis zum 30. April (s.a. Gewässerordnung des LAV [Ziffer 5.3.3]). Bei den anderen Fischereiberechtigten der Binnengewässer bitte die Regelungen auf der Angelerlaubnis beachten.

Schonzeit Zander

In der Zeit vom 23. April bis zum 22. Mai ist für die Fischart Zander Stizostedion lucioperca  in den Küstengewässern des Landes M-V die Artenschonzeit bestimmt, um die Reproduktion der Fische sicherzustellen. Es ist verboten, sich Fische der vorgenannten Art innerhalb der Schonzeit anzueignen (§ 5 KüFVO).

Zander, die entgegen dem Verbot in den Küstengewässern mitgefangen wurden, sind unverzüglich und mit der gebotenen Sorgfalt in das Fanggewässer zurückzusetzen.

Fischetikettierungskontrollen

Die Fischetikettierungsvorschriften der EU schreiben vor, dass bei Verkauf von Fisch und verschiedenen Fischereierzeugnissen folgende Angaben vorhanden sein müssen:

Handelsbezeichnung, wissenschaftlicher Name der Fischart, Methode der Erzeugung, Fanggerätekategorie und Herkunft (Fanggebiet, Erzeugungsland). [weiter lesen]

Um den Verbraucherschutz im Bereich der Fischvermarktung zu stärken, werden die Mitarbeiter der Abteilung Fischerei und Fischwirtschaft für die entsprechenden Kontrollen zur Kennzeichnung im Rahmen der Fischvermarktung und des Lebensmittelrechtes geschult - tiefergehende Kontrollen werden mit Beginn des II. Quartals 2015 durchgeführt.

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zuletzt geändert am: 18.05.2016