Sie sind hier:  Startseite / Fischerei / Aktuelles
 

Förderung Stilllegung

Ostseefischereibetrieben, die auf Grund der Rechtsvorschriften der EU und des Bundes Fischereifahrzeuge in der o.g. Schließungszeit befristet stilllegen, können hierfür Ausgleichszahlungen gewährt werden.

weiter lesen

Dorsch: Tagesfangbegrenzung und Schonzeit festgelegt

Mit Art. 7 der Verordnung (EU) 2016/1903 hat der Rat nun auch für die Freizeitfischerei Regelungen auf europäischer Ebene erlassen.

Im Jahr 2017 dürfen in der westlichen Ostsee (Untergebiete 22 bis 24) nicht mehr als 5 Dorsche pro Tag von Anglern behalten (angeeignet) werden. Zuviel gefangene Dorsche sind in das Gewässer zurückzusetzen.

Während der Zeit vom 1.Februar bis 31.März 2017 dürfen Angler nur 3 Dorsche pro Tag behalten.

Winterlagerregelungen

Die Winterlagerregelungen gelten für die Bereiche: Hafen Stralsund, Lanckener Bek, unterer Ryck, Bereich Wolgast und untere Uecker.

Die Regelungen gelten jeweils für den Zeitraum vom 01.11. bis 31.03 des Folgejahres.

Der genaue Wortlaut der Allgemeinverfügungen, die Skizzen zu den räumlichen Abgrenzungen der Winterlager Stralsund und Wolgast sowie eine Skizze zur Montage Drop-Shot-Rig kann dann unter Rechtsvorschriften / Landesrecht abgerufen werden. Weitere Informationen zu den Winterlagerregelungen finden Sie unter Fischereischutz > Schonbezirke > Winterlager

Die Inhaber einer Jahresangelerlaubnis können die Fangdokumentation wie bisher auf der Rückseite der Angelerlaubnis oder in dem Fangtagebuch der Fischereibehörde vornehmen. Das Fangtagebuch sollte nur derjenige in einer der Ausgabestellen abholen, der beabsichtigt an vielen Tagen in den Winterlagern zu angeln und deshalb schon absehbar ist, dass die Daten nicht auf der Rückseite der Jahresangelerlaubnis Platz finden werden.

Gewässerverzeichnis 2016/17 erschienen

Die Broschüre "Gewässerverzeichnis M-V 2016/17", welches der Fischereischutzverein in Zusammenarbeit mit der oberen Fischereibehörde herausgibt, ist Mitte Juni erschienen. Die Broschüre enthält auf 200 Seiten in einem Karten und Registerteil vielfältige Informationen zum Angeln in den Küsten- und Binnengewässern des Landes M-V.

Das Angeln hat seit einigen Jahren auch durch "Nicht-Angler" über den Erwerb des Touristenfischerscheins immer mehr an Bedeutung gewonnen, womit auch die Ausgabestellen für Touristenfischereischeine in der Broschüre erfasst wurden.

Zu den Küstengewässern und den rund 1.800 Binnengewässern sind die Fischereiberechtigten und die Ausgabestellen für Angelerlaubnisse aufgeführt, so dass sich jeder Einheimische oder touristisch interessierte Angler vor dem Angeln die notwendigen Kenntnisse zum Angelgewässer einholen kann. Weiterhin wurden  260 Schutzgebiete (Schutzzonen in Nationalparks, Biosphärenreservat, Naturschutzgebiete und Fischereischonbezirke) aufgenommen um dem Angler auch hier die Rechtssicherheit beim Angeln zu geben.

Die Broschüre "Gewässerverzeichnis MV 2016/17" kann für 6 Euro beim LALLF oder beim Fischereischutzverein MV erworben werden (bei postalischem Versand zzgl. 1,45 Euro Porto).  

 

 

Fischschonbezirke an den Flussmündungen

An den Flussmündungen der in die Ostsee mündenden Fließgewässer bestehen zum Schutz der Großsalmoniden (Lachs und Meerforelle) auf ihrer Laichwanderung befristete Fischschonbezirke.

Die Schonbezirke an den Flussmündungen sind mit der Neufassung der KüFVO räumlich erweitert worden; der Radius des Fischereiverbotes beträgt (statt der bisherigen 100 m) nun 300 m vor den Flussmündungen. Ausgenommen hiervon ist der Fulgen, bei welchem die Wasserfläche des Yachthafens Kühlungsborn und ein 100 m Radius vor der Hafeneinfahrt als Schonbezirk bestimmt wurde. Bei der Mündung der Warnow verbleibt es bei der bisherigen Regelung .

Das Fischereiverbot für alle in der KüFVO genannten Flussmündungen gilt vom 01. August bis 28. Februar des Folgejahres (auch zum Schutz der absteigenden Meerforelle).

Die genauen Regelungen für die Fischschonbezirke können in § 11 der Küstenfischereiverordnung unter Rechtsvorschriften > Landesrecht abgerufen werden. 

Schonzeit für Lachs und Meerforelle

In der Zeit vom 15. September bis zum 14. Dezember ist für die Großsalmoniden Lachs Salmo salar  und Meerforelle Salmo trutta in den Küstengewässern des Landes M-V die Artenschonzeit bestimmt, um die Wanderung zu den Laichgewässern der Fische sicherzustellen. Es ist verboten, sich Fische der vorgenannten Art innerhalb der Schonzeit anzueignen (§ 5 KüFVO).

In den Binnengewässern des Landes M-V ist die Artenschonzeit für die Großsalmoniden Lachs Salmo salar  und Meerforelle Salmo trutta in der Zeit vom 1. September bis zum 31. März, für deren Wanderung, Laichaktivitäten und Rückwanderung ins Meer bestimmt worden. Es ist verboten, sich Fische der vorgenannten Art innerhalb der Schonzeit anzueignen (§ 5 BiFVO).

Die Großsalmoniden, die entgegen dem Verbot in den Binnen- und Küstengewässern mitgefangen wurden, sind unverzüglich und mit der gebotenen Sorgfalt in das Fanggewässer zurückzusetzen.

Fischetikettierungskontrollen

Die Fischetikettierungsvorschriften der EU schreiben vor, dass bei Verkauf von Fisch und verschiedenen Fischereierzeugnissen folgende Angaben vorhanden sein müssen:

Handelsbezeichnung, wissenschaftlicher Name der Fischart, Methode der Erzeugung, Fanggerätekategorie und Herkunft (Fanggebiet, Erzeugungsland). [weiter lesen]

Um den Verbraucherschutz im Bereich der Fischvermarktung zu stärken, werden die Mitarbeiter der Abteilung Fischerei und Fischwirtschaft für die entsprechenden Kontrollen zur Kennzeichnung im Rahmen der Fischvermarktung und des Lebensmittelrechtes geschult - tiefergehende Kontrollen werden mit Beginn des II. Quartals 2015 durchgeführt.

zurück zum Seitenanfang



zuletzt geändert am: 18.11.2016