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Cornelia Trapp

 

Fertiggerichte, Suppen, Saucen

Was wird untersucht?

-  Fertiggerichte (z. B. Convenienceprodukte (Fertigpizza, Gerichte für die Mikrowelle, Tiefkühlware, etc.),
     Gerichte aus Gaststätten, belegte Brötchen (z. B. Fischbrötchen), usw.
-  Suppen (z. B. Tomatensuppe, Fertigsuppen, Suppentrockenprodukte)
-  Soßen (z. B. Brühe, Brühwürfel, Bratensauce, Sauce Hollandaise)

Welche Untersuchungen werden durchgeführt?

-  Untersuchung der sensorischen Beschaffenheit (Aussehen, Textur, Geruch und Geschmack)
-  Bestimmung von chemischen Parametern wie Fett-, Eiweiß-, Mineralstoff- und Wassergehalt sowie Nährwertberechnungen
-  Untersuchung zum Einsatz von Zusatzstoffen (z. B. Farbstoffe, Geschmacksverstärker)
-  Untersuchung auf Rückstände (z. B. Schwermetalle, Kontaminaten)
-  Mikrobiologische Untersuchungen (Hygienestatus)
-  Prüfung auf Einhaltung der lebensmittelrechtlichen Bestimmungen bezüglich der Kennzeichnung

Untersuchungsergebnisse 2017

Suppen, Soßen, Brüherzeugnisse
131 Proben, davon 29 (22,1 %) beanstandet

Irreführung, Verstöße gegen Kennzeichnungsvorschriften (20)
In 20 Fällen war die Kennzeichnung unvollständig oder nicht korrekt. Mehrfach wurden zusammengesetzte Zutaten formal nicht korrekt mit einen Aufzählung von deren Zutaten angegeben (z.B. jodiertes Speiseisalz). Zudem gab es Mängel bei der Kennzeichnung der Allergene.
Zusatzstoffe, fehlende Kenntlichmachung, unzulässige Verwendung (15)
Bei 15 Proben fehlte die Kennzeichnung der verwendeten Zusatzstoffe, bzw. wurde nicht rechtskonform durchgeführt. Bei 6 Proben wurde Glutaminsäure in unzulässiger Weise verwendet (Überschreitung der Höchstmenge von 10 g/kg).
Hinweise (21 )
21-mal wurden der Lebensmittelüberwachungsbehörde fachliche Hinweise zugearbeitet. Dabei handelte es sich um geringfügige bzw. formale Kennzeichnungsmängel (z.B. es fehlte das Wort „Enthält“ bei der Kenntlichmachung von Allergenen bei der losen Abgabe oder es war nicht ersichtlich, um welche Art von Getreide/Schalenfrüchte es sich handelte).

Fertiggerichte
199 Proben, davon 34 (17,1 %) beanstandet

Irreführung, Verstöße gegen Kennzeichnungsvorschriften (21)
4 Proben waren als irreführend zu beurteilen. Bei einer davon handelte es sich um ein als Döner bezeichnetes Erzeugnis, das aber kein Döner Kebab im Sinne der Leitsätze darstellte. Der gleiche Sachverhalt lag bei einem Rindertartar vor. Bei einer Seezunge (Teil eines ganzen Gerichtes) handelte es sich nicht um Solea solea und bei einem Gericht aus einer Gaststätte war die Auslobung „cholesterinfrei“ offensichtlich nicht zutreffend.
Weiterhin waren vielfach die Angaben zu Allergenen unvollständig oder formal nicht richtig.
Zusatzstoffe, fehlende Kenntlichmachung, unzulässige Verwendung (22)
Bei 6 Proben war der Zusatzstoff Glutamat nicht oder nicht richtig kenntlich gemacht worden. Bei 5 Proben war so viel Glutamat zugesetzt worden, dass die festgelegte Höchstmenge überschritten wurde.
Hinweise (47)
In 47 Fällen wurden den zuständigen Überwachungsbehörden Hinweise zu auffälligen Proben mitgeteilt. Dabei handelte sich um geringfügige Abweichungen von den rechtlichen Vorgaben. Mehrfach betrafen diese die Vorschriften zur Kenntlichmachung der Allergene. Häufig wurden dabei formale, rechtliche Vorgaben nicht beachtet. Auch fehlte mehrfach die Angabe, um welche konkrete Art von Getreide oder Nüssen es sich jeweils handelte.



zuletzt geändert am: 02.08.2018