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Helmar Tardel

 

Fragen und Antworten rund um das Thema Glyphosat aus dem Bundesamt für Risikobewertung (BfR) Berlin, Stand Mai 2016 - pdf (58 kB)

Lebens- und Futtermittel auf Glyphosat getestet – Backhaus: „Aufklärung leisten“
Nr.121/2016  | 12.04.2016  | LU  | Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz

Die Debatte um das weltweit meistgekaufte Pflanzenschutzmittel Glyphosat geht weiter: „Für Landwirte verspricht es sichere Erträge, bei Verbrauchern und Umweltschützer verursacht es Angst“, bringt Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, den Konflikt auf den Punkt. „Als eines der wenigen Bundesländer verfügt Mecklenburg-Vorpommern über ein umfassendes Monitoring-Programm – und das nicht erst seitdem das Münchener Umweltinstitut mit seiner zweifelhaften Bierstudie bundesweit für Furore gesorgt hat“, sagte er weiter. Erst kürzlich habe das Agrarministerium 247 Lebensmittel- und 282 Futtermittelproben auf Glyphosat untersuchen lassen. Das Ergebnis: In 7 Lebensmittel- und 47 Futtermittelproben wurden Rückstände weit unterhalb der Bedenklichkeitsgrenze nachgewiesen.

„Natürlich ist mir bewusst, dass die Grünen das Ergebnis hemmungslos ausnutzen werden, um einen öffentlichkeitswirksamen Feldzug gegen die konventionelle Landwirtschaft zu führen. Am Ende des Tages ist mir aber vor allem eines wichtig: Transparenz herzustellen und Aufklärung zu leisten. Jede Probe, die positiv auf Glyphosat geprüft wurde, ist ganz grundsätzlich gesprochen eine Probe zu viel. Doch wer glaubt, in Zeiten feinster Analytik jedes Lebens- oder Genussmittel gänzlich von potentiell schädlichen Stoffen befreien zu können, der kämpft gegen Windmühlen und agiert fernab jeglicher Realität. Als Landwirtschaftsminister plädiere ich deshalb für eine sachlich fundierte Auseinandersetzung mit dem Thema, als Umwelt- und Verbraucherschutzminister sage ich: Wir brauchen schärfere Kontrollen! Wir dürfen nicht zulassen, dass Glyphosat in der Landwirtschaft als Mittel der Wahl kopflos und großflächig ausgebracht oder im Baumarkt für den privaten Hausgebrauch für Jedermann feilgeboten wird. Was wir brauchen, ist eine verantwortungsvolle, fachliche Praxis, von der keine Gefahr für Mensch, Tier und Umwelt ausgeht“, betonte der Minister.

Durchgeführt wurden die aktuellen Untersuchungen vom Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern (LALLF) in Rostock, einem staatlich akkreditierten Forschungsinstitut. „Im LALLF werden regelmäßig Getreide, Getreideprodukte, Obst und Gemüse auf Glyphosat untersucht. In den Jahren 2010 und 2013 lag der Fokus auf Roggenkörnern und 2012 auf Weizenkörnern. Im vergangenen Jahr wurden vor allem Weintrauben analysiert, in diesem Jahr sind es frische Ananas. Auch soll in 2016 der Untersuchungsschwerpunkt auf Obst und Gemüse aus MV erweitert werden“, erklärte Dr. Backhaus. Spezielle Monitoring-Programme des Bundes würden die Untersuchungsmaterialien teilweise vorgeben.

„Ich bin froh, dass wir mit dem LALLF einen kompetenten Partner an unserer Seite haben, der für uns das Thema Glyphosat kontinuierlich und wissensbasiert erforscht. Denn was uns in der Debatte um Glyphosat ganz sicher nicht weiterbringt, ist das Spiel mit der Angst, wie die Grünen es gerne spielen, wenn sie mal wieder auf ein Gutachten der Weltgesundheitsorganisation von 2015 referieren, nach dem Glyphosat wahrscheinlich krebserregend ist. Was die Grünen dabei nämlich gerne verschweigen: Es ging einzig um die Frage, welche Stoffe können grundsätzlich Krebs auslösen, ganz unabhängig von der Dosis und den Anwendungsarten. Und auf die kommt es schließlich entscheidend an. Die WHO hat auch Kaffee, Mate, Sonnenlicht und Schichtarbeit als wahrscheinlich krebserregend eingestuft. Aber diese Dinge nützen eben nichts im Kampf der Grünen gegen die konventionelle Landwirtschaft“, hob der Minister hervor.

„Ich hoffe, dass wir die bevorstehende Agrarministeriumkonferenz in Göhren-Lebbin dazu nutzen werden, um auf Basis sachdienlicher Argumente zu neuen, abgestimmten Lösungsansätzen zu kommen. Politik darf nicht einerseits verteufeln, und anderseits echte Alternativen und Perspektiven vermissen lassen. Denn wir müssen auch zu Kenntnis nehmen, dass ohne den gezielten, auf das notwendige Maß beschränkten, Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft ein ausreichender Schutz vor Schadorganismen und die Erhaltung der Pflanzengesundheit nicht möglich ist und wir weltweit erhebliche Ertragseinbußen bei gleichzeitiger Zunahme der Weltbevölkerung verzeichnen würden. Die Landwirte, aber auch die Verbraucher erwarten deshalb von der Politik realistische Lösungen. Aus diesem Grund werden wir den Bund mit einer umfassenden Studie beauftragen, mit der die in verschiedenen Studien nachgewiesenen Funde von Glyphosat in der Nahrungskette erklärt und möglichen Belastungspfaden zugeordnet werden können. Auch werden wir das BMEL auffordern, die Suche nach risikoärmeren Alternativen zu Glyphosat insbesondere für flächenstarke, landwirtschaftliche Betriebe mit einem regelmäßigen und hohen Glyphosateinsatz zu verstärken. Und auch private Anwender sind in der Pflicht sich selbst, ihre Mitmenschen und die Umwelt durch einen eingeschränkten und umsichtigen Einsatz von Glyphosat zu schützen“, so Dr. Backhaus.

Kein Nachweis von Glyphosat in Lebensmitteln aus M-V
Pressemitteilung des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz M-V vom 14.1.2016

Das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) hat 2015 erstmals Lebensmittel auf Glyphosatrückstände untersucht. Dabei konnte in keiner von 135 Proben eine Höchstgehaltsüberschreitung nachgewiesen werden.
„Große Teile der Öffentlichkeit sind stark verunsichert, was das Thema Glyphosat betrifft, auch weil die UN und die EU sich in der Beurteilung der Gesundheitsgefährdung von Glyphosat scheinbar widersprechen. Wir haben daher freiwillig mit einem Projekt begonnen, um einerseits festzustellen, wie viel Glyphosat tatsächlich in Lebensmitteln zu finden ist, und um andererseits damit mehr Klarheit zu bekommen. Ich bin daher hoch erfreut, dass wir in keiner einzigen Probe eine Höchstgehaltsüberschreitung hatten und in keiner Probe aus Mecklenburg-Vorpommern Rückstände trotz feinster Analytik finden konnten. Das sollte bedacht werden, wenn Pflanzenschutzmittel von vornherein als Teufelszeug bezeichnet werden und die Landwirtschaft pauschal in Verruf gestellt wird. So simpel es sich anhört: Pflanzen brauchen Medizin, wenn sie krank sind. Wenn sie die nicht bekommen, gehen die Erträge zurück und dürften gegebenenfalls nicht in den Verkehr kommen. Das ist auch eine Frage der Versorgungssicherheit. Daher ist dringend mehr Sachlichkeit gefragt! Der Bund wäre daher im Vorteil, wenn er eine groß angelegte, unabhängige Studie hierzu in Auftrag geben würde“, erklärte Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz MV.

Im LALLF wurden alle Planproben an pflanzlichen Lebensmitteln zusätzlich mittels Einzelmethode auch auf Glyphosat untersucht. Zu den Proben an frischem Obst/ Gemüse und Pilzen zählen beispielsweise Äpfel, Bananen, Tomaten, Erdbeeren, Champignons, Sellerie, Kaki und Pflaumen, während bei den Getreide/ -produkten vorwiegend Haferflocken, Backmischungen sowie Roggen, Dinkel und Weizen untersucht wurde. Dabei wurde auf eine Analysetiefe von 50 µg/kg (validiertes Reportinglevel) gegangen, die damit weit tiefer als jeder Grenzwert geht. Bei Obst/Gemüse/ Pilzen konnten in keiner Probe Glyphosatrückstände nachgewiesen werden. Bei den Getreiden konnten in lediglich 3 Proben Haferflocken von Produzenten aus Deutschland (nicht MV!) Glyphosatrückstände im Bereich von 0,092 – 0,237 mg/kg nachgewiesen werden. Der Höchstgehalt für Glyphosat in Haferflocken liegt entsprechend VO (EU) 396/2005 bei 20 mg/kg. Somit wurde der zulässige Höchstgehalt zu maximal knapp 1,2% ausgeschöpft.

"In fast 100% von knapp 8.100 Proben keine Rückstände von Antibiotika"
Zusammenstellung der LALLF-Untersuchungsergebnisse für den Zeitraum von Januar 2014 bis Dezember 2015, veröffentlicht vom Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz M-V am 13.1.2016 - pdf

Aal (Quelle Foto: Schröder/Hanel)

Qualität von Fischen aus dem Schaalsee (Februar 2015)

Die 2014 aus dem Schaalsee entnommenen 12 Proben Fisch wurden auf verschiedene Parameter aus den Bereichen Pflanzenschutzmittel, organische Kontaminanten und Schwermetalle hin untersucht. Dabei wurden je nach Fischart unterschiedlich hohe Belastungen mit Schadstoffen auf niedrigem Niveau festgestellt. Auf Grund der guten Fettlöslichkeit vieler Schadstoffe und der damit verbundenen Anreicherung entlang der Nahrungskette sind fetthaltige Fische stärker belastet als magere Fische. Um die von den wissenschaftlichen Ausschüssen der WHO und EU empfohlenen Schadstoffwerte nicht zu überschreiten, sind bei dem Fisch aus dem Schaalsee die dioxinähnlichen PCB`s zu beachten. Diesbezüglich ist beim Aal von einem exzessiven Konsum abzuraten. Der gelegentliche Verzehr ist unbedenklich.
Insgesamt wurde bei keiner Probe eine Überschreitung des gesetzlich geregelten Höchstgehaltes festgestellt.

Detaillierte Ergebnisse finden Sie hier: pdf (32 kB)

Dorschleber aus der Ostsee potentiell mit Dioxinen und PCB belastet (Stand 31.01.2013)
Leber von in der Ostsee gefangenen Dorschen ist stark mit Dioxinen, dioxinähnlichen PCB (dl-PCB) und nicht-dioxinähnlichen PCB (Indikator-PCB) belastet. Diese Umweltkontaminanten werden hauptsächlich bei Verbrennungsprozessen in der Industrie freigesetzt. Auch als Altlasten sind sie in Böden und Oberflächengewässern vorhanden. Wegen ihrer guten Fettlöslichkeit reichern sie sich unter anderem in der fettreichen, als Entgiftungsorgan fungierenden Leber an. Da der Dorsch an sich ein Magerfisch ist, ist das Fischfleisch hiervon nicht betroffen.

Dioxine sind in vielen Nahrungsmitteln enthalten. Sie reichern sich im Körperfett an und werden nur sehr langsam wieder ausgeschieden. Sie stehen im Verdacht, schon in geringen Dosen krebserzeugend für den Menschen zu sein. Außerdem stellt der Übergang der Dioxine über die Plazenta und Muttermilch ein Risiko für die Gesundheit der Kinder dar.
Zur Minimierung der Belastung des menschlichen Körpers mit Dioxinen und PCB über Lebensmittel sind seit Juli 2008 in der Verordnung (EG) Nr. 1881/2006 Höchstgehalte festgelegt. Für Dorschleber betrug der Höchstgehalt für die Summe von Dioxinen und dioxinähnlichen PCB 25 pg/g Frischsubstanz. Mit einer Folgeverordnung wurde dieser Höchstgehalt zu Beginn des Jahres 2012 auf 20 pg/g Frischsubstanz gesenkt, und zusätzlich wurden Höchstgehalte für die Summe von sechs Indikator-PCB festgelegt.
Diese Höchstmengen werden in Dorschleber aus der Ostsee in der Regel überschritten. So lagen die Gehalte bei allen im LALLF in den letzten fünf Jahren untersuchten Ostseedorschlebern um das Doppelte bis 10-fache über den geltenden Höchstgehalten. Ebenfalls wurde der Höchstgehalt für die Summe der Indikator-PCB in allen Proben überschritten.
Entsprechend Artikel 1 der Verordnung (EG) Nr. 1881/2006 dürfen die im Anhang dieser Verordnung aufgeführten Lebensmittel
(z. B. Fischleber und ihre Verarbeitungserzeugnisse) nur in den Verkehr gebracht werden, wenn ihr Gehalt an Kontaminanten die in diesem Anhang aufgeführten Höchstgehalte nicht überschreitet.

Im LALLF wird auch Dorschleber auf die Einhaltung lebensmittelrechtlicher Höchstgehalte von Umweltkontaminanten geprüft. Zur Bestimmung des Gehaltes an Dioxinen/Furanen sowie PCB werden Proben zur Untersuchung an die Landwirtschaftliche Untersuchungs- und Forschungsanstalt (LUFA) weitergeleitet. Diese Proben werden als amtliche Lebensmittelproben von den Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsämtern der Kreise sowie der Abteilung Fischerei und Fischwirtschaft des LALLF gezogen.
Auf Grundlage der bestehenden Datenlage ist die Wahrscheinlichkeit einer Überschreitung der Höchstgehalte für Dioxine und dioxinähnliche PCB sowie der sogenannten Indikator-PCB in Dorschleber aus der Ostsee sehr hoch.
Im Zeitraum 2008 bis August 2012 wurden insgesamt 26 Dorschleberproben auf Dioxine, Furane und dioxinähnliche PCB untersucht, 14 Proben davon auch auf die sogenannten nicht dioxinähnlichen Indikator-PCB.
Dabei waren in allen 21 Proben aus der Ostsee die Höchstgehalte der Verordnung (EU) Nr. 1259/2011 der Kommission vom 2. Dezember 2011 zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1881/2006 für die Summe von Dioxine/Furanen und dioxinähnlichen PCB, wie auch der Summe der nicht dioxinähnlichen Indikator-PCB überschritten. Dagegen blieben alle fünf Stichproben Dorschleber aus dem Handel mit deklarierter Herkunft aus dem Atlantik sowohl bei den Dioxinen als auch den PCB unter den gesetzlich festgelegten Höchstgehalten.
Bei einem durchschnittlichen Gehalt von 98,4 pg WHO-Toxizitätsäquivalente (TEQ) an Dioxine/Furanen und dioxinähnlichen PCB pro Gramm Frischsubstanz – wie er in den Dorschlebern aus der Ostsee von uns nachgewiesen wurde - wird die für den Menschen tolerierbare wöchentliche Aufnahmemenge (TWI) von 14 pg TEQ/kg Körpergewicht und Woche bei einem einmaligen Verzehr von 200g  Dorschleber für 48 Wochen voll ausgeschöpft. (Stellungnahme Nr. 005/2010 des BfR vom 12. Oktober 2009 zu Kriterien für Verzehrsempfehlungen bei Flussfischen, die mit Dioxin und PCB belastet sind).
Da es sich bei Dioxinen und PCB um gegen äußere Einflüsse sehr stabile Verbindungen mit langen Halbwertzeiten handelt, ist eine entscheidende Veränderung der Situation bei Dorschleber aus der Ostsee nicht zu erwarten.
Ein Inverkehrbringen von Dorschleber als Lebensmittel erfordert die Einhaltung der lebensmittelrechtlichen Anforderungen. Diese muss vom Hersteller des Lebensmittels sichergestellt werden. Bei der Abgabe von Dorschleber an andere Lebensmittelunternehmer ist mindestens sicherzustellen, dass der Abnehmer nachweislich auf die Gefahren hingewiesen wird.

In Anbetracht der aktuellen Datenlage ist zur Einhaltung der lebensmittelrechtlichen Anforderungen die Untersuchung jeder einzelnen Partie Ostseedorschleber notwendig. Die aufwändigen Analysen müssen dabei die Bestimmung des Gesamt-WHO-TDCC/F-PCB-TEQ sowie der Summe der 6 Indikator-PCB umfassen. Die Untersuchungen sind in akkreditierten Laboren durchführen zu lassen. Die Analysen sind langwierig und kostenintensiv.

Ergänzende Fakten: pdf

Dioxin in Hühnereiern/Lebensmitteln

Aussagen des Bundesinstitutes für Risikobewertung, BfR in Berlin:

Gesundheitliche Bewertung von überhöhten PCB-Gehalten in Hühnereiern (Stand 10. April 2012)

Fragen und Antworten zu Dioxinen und PCB in Lebensmitteln (Stand 04. April 2012)

Anmerkungen zur Überwachung der Radioaktivität in Lebens- und Futtermitteln (Stand 30.03.2011)

Die Überwachung der Radioaktivität ist Gegenstand des Strahlenschutzvorsorgegesetzes (StrVG) und wird durch den Bund und die Länder wahrgenommen.
Zu diesem Zweck unterhält das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ein sogenanntes integriertes Mess- und Informationssystem (IMIS). Im Rahmen dieses Programms werden kontinuierlich neben Luft- und Umweltproben auch Lebens- und Futtermittel auf Radioaktivität geprüft. Die Analysen werden in Mecklenburg-Vorpommern im Landesamt für Umweltschutz, Naturschutz und Geologie (LUNG) durchgeführt.
Auf die Situation der Radioaktivität in Japan hat die Europäische Union mit der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 297/2011 vom 25. März 2011 zum Erlass von Sondervorschriften für die Einfuhr von Lebens- und Futtermitteln, deren Ursprung oder Herkunft Japan ist, nach dem Unfall im Kernkraftwerk Fukushima reagiert. Sie legt konkrete Bedingungen für die Einfuhr von Lebens- und Futtermitteln aus Japan fest.
Bei der Einfuhr werden Kontrollen an den Grenzkontrollstellen durchgeführt. Mecklenburg-Vorpommern verfügt zur Zeit über keine Einlassstellen für Erzeugnisse aus Drittländern (Nicht-EU-Staaten).

Zur aktuellen Situation der Radioaktivität sei auf die Informationen des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS)  und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit verwiesen.



zuletzt geändert am: 24.05.2016