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angelverbot auf dem Rügendamm (12.04.2017)

Das Verhalten einiger Angler führt dazu, dass die Verkehrssicherheit auf dem Rügendamm gefährdet ist.
Deshalb sieht sich das  für den Straßenverkehr zuständige Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung gezwungen, Schutzmaßnahmen für die Rad-, Moped- und Autofahrer zu ergreifen.
Aus Sicherheitsgründen kann das Angeln von der Nordwestseite des alten Rügendamms in Richtung Rügenbrücke zumindest in diesem Jahr nicht mehr geduldet werden. Es werden deshalb Angelverbotsschilder aufgestellt.
Dieses Verbot  ist bis zur Errichtung einer baulichen Schutzvorrichtung erforderlich, um Verkehrsteilnehmer auf der parallel verlaufenden Rügenbrücke vor zu schwungvoll ausgeworfenen Angelhaken und -gewichten zu schützen.
Sobald diese Schutzvorrichtung angebracht ist, soll das Angelverbot wieder aufgehoben werden.

Hier der Link zu der entsprechenden Pressemitteilung des Verkehrsministeriums M-V

Heringsangeln im Hafen Stralsund

Die Allgemeinverfügung zur Fischereiausübung im Hafen Stralsund vom 24. Sept. 2014 (AmtsBl.M-V/AAz. S. 597), zuletzt geändert am 20. Oktober 2015 (AmtsBl.M-V/AAz. S. 554) wird wie folgt angewandt:

 

Im Rahmen des Heringsangelns ist im Hafen Stralsund (ausgenommen Fährkanal, Semlower Kanal, Badenkanal, Querkanal, Heilgeistkanal und Langer Kanal einschließlich Flotthafen) bei der Ausübung der Fischerei, die Verwendung einer Handangel mit einem Heringspaternoster mit maximal sechs einschenkligen Haken zulässig, ein Fangtagebuch muss hierbei nicht geführt werden.

 

Die Regelung gilt vom 17. bis 31.03.2017 täglich von 07.00 bis 19.00 Uhr.

 

Winterlagerregelungen

Die Winterlagerregelungen gelten für die Bereiche: Hafen Stralsund, Lanckener Bek, unterer Ryck, Bereich Wolgast und untere Uecker.

Die Regelungen gelten jeweils für den Zeitraum vom 01.11. bis 31.03 des Folgejahres.

Der genaue Wortlaut der Allgemeinverfügungen, die Skizzen zu den räumlichen Abgrenzungen der Winterlager Stralsund und Wolgast sowie eine Skizze zur Montage Drop-Shot-Rig kann dann unter Rechtsvorschriften / Landesrecht abgerufen werden. Weitere Informationen zu den Winterlagerregelungen finden Sie unter Fischereischutz > Schonbezirke > Winterlager

Die Inhaber einer Jahresangelerlaubnis können die Fangdokumentation wie bisher auf der Rückseite der Angelerlaubnis oder in dem Fangtagebuch der Fischereibehörde vornehmen. Das Fangtagebuch sollte nur derjenige in einer der Ausgabestellen abholen, der beabsichtigt an vielen Tagen in den Winterlagern zu angeln und deshalb schon absehbar ist, dass die Daten nicht auf der Rückseite der Jahresangelerlaubnis Platz finden werden.

Laichschonbezirke

Bestimmte Teile der inneren Küstengewässer (Bodden und Haffe) werden im Frühling mit den ansteigenden Temperaturen von den Süßwasserfischarten (Hecht, Zander, Barsch, Plötz und Blei u.a.) aufgesucht, um dort zu laichen.

Diese Gewässerteile wurden im Rahmen eines wissenschaftlichen Projektes auf ihre ökologischen Bedingungen zur Reproduktion der Fischarten untersucht und Empfehlungen für den Schutz gegeben.

Die gesetzlich bestimmten Laichschonbezirke sind in der Küstenfischereiverordnung (KüFVO) genannt und in der Anlage 1 der Verordnung räumlich beschrieben worden.

In den Laichschonbezirken ist die Ausübung der Fischerei im Zeitraum vom 1. April bis zum 31. Mai eines jeden Jahres verboten. Im Weiteren bedarf die Werbung oder Beseitigung von Wasserpflanzen, die Entnahme oder das Einbringen von Sediment oder die Einleitung von Stoffen der Genehmigung der Fischereibehörde.

Die genauen Regelungen für die Laichschonbezirke kann in § 12 der KüFVO unter Rechtsvorschriften > Landesrecht abgerufen werden. 

Schonzeit für Hecht

In der Zeit vom 1. März bis zum 30. April ist für die Fischart Hecht Esox lucius  in den Küstengewässern des Landes M-V die Artenschonzeit bestimmt, um die Reproduktion der Fische sicherzustellen. Es ist verboten, sich Fische der vorgenannten Art innerhalb der Schonzeit anzueignen (§ 5 KüFVO).

Hechte, die entgegen dem Verbot in den Küstengewässern mitgefangen wurden, sind unverzüglich und mit der gebotenen Sorgfalt in das Fanggewässer zurückzusetzen.

Für die Gewässer des Landesanglerverbandes gilt die Schonzeit ebenso vom 1. März bis zum 30. April (s.a. Gewässerordnung des LAV [Ziffer 5.3.3]). Bei den anderen Fischereiberechtigten der Binnengewässer bitte die Regelungen auf der Angelerlaubnis beachten.

Dorsch: Tagesfangbegrenzung und Schonzeit festgelegt

Mit Art. 7 der Verordnung (EU) 2016/1903 hat der Rat nun auch für die Freizeitfischerei Regelungen auf europäischer Ebene erlassen.

Im Jahr 2017 dürfen in der westlichen Ostsee (Untergebiete 22 bis 24) nicht mehr als 5 Dorsche pro Tag von Anglern behalten (angeeignet) werden. Zuviel gefangene Dorsche sind in das Gewässer zurückzusetzen.

Während der Zeit vom 1.Februar bis 31.März 2017 dürfen Angler nur 3 Dorsche pro Tag behalten.

Fragen zur Dorschtagesfangbegrenzung - weiter lesen FAQ

Änderung der Küstenfischereiordnung

Die Küstenfischereiverordnung des Landes M-V wurde am 12.November 2016 geändert und am 30.Nov. 2016 veröffentlicht.

Wesentliche Punkte der Änderung sind:

  • Anpassung an das EU-Fischereirecht (Anlandegebot für Berufsfischer, Dorschmindestmaß, Schonzeit Salmoniden, Umsetzung der Tagesfangbegrenzung)
  • Schonbezirke an der Köppernitz und im Bereich Ummanz-Rügen
  • Beschränkung der Berufsfanggeräte im 200-m-Molenbereich Hafen Glowe und Nordmole Hafen Stralsund und Rügendamm (15.03.-15.06.)
  • Definition Radarreflektor für Fanggerätebojen
  • Diverse Berichtigungen und Anpassungen

Näheres finden Sie unter Rechtsvorschriften > Landesrecht

Förderung Stilllegung

Ostseefischereibetrieben, die auf Grund der Rechtsvorschriften der EU und des Bundes Fischereifahrzeuge in der o.g. Schließungszeit befristet stilllegen, können hierfür Ausgleichszahlungen gewährt werden.

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Gewässerverzeichnis 2016/17 erschienen

Die Broschüre "Gewässerverzeichnis M-V 2016/17", welches der Fischereischutzverein in Zusammenarbeit mit der oberen Fischereibehörde herausgibt, ist Mitte Juni erschienen. Die Broschüre enthält auf 200 Seiten in einem Karten und Registerteil vielfältige Informationen zum Angeln in den Küsten- und Binnengewässern des Landes M-V.

Das Angeln hat seit einigen Jahren auch durch "Nicht-Angler" über den Erwerb des Touristenfischerscheins immer mehr an Bedeutung gewonnen, womit auch die Ausgabestellen für Touristenfischereischeine in der Broschüre erfasst wurden.

Zu den Küstengewässern und den rund 1.800 Binnengewässern sind die Fischereiberechtigten und die Ausgabestellen für Angelerlaubnisse aufgeführt, so dass sich jeder Einheimische oder touristisch interessierte Angler vor dem Angeln die notwendigen Kenntnisse zum Angelgewässer einholen kann. Weiterhin wurden  260 Schutzgebiete (Schutzzonen in Nationalparks, Biosphärenreservat, Naturschutzgebiete und Fischereischonbezirke) aufgenommen um dem Angler auch hier die Rechtssicherheit beim Angeln zu geben.

Die Broschüre "Gewässerverzeichnis MV 2016/17" kann für 6 Euro beim LALLF oder beim Fischereischutzverein MV erworben werden (bei postalischem Versand zzgl. 1,45 Euro Porto).  

 

 

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zuletzt geändert am: 12.04.2017