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Hier finden Sie die Ansprechpartner aus dem Fachbereich Fischerei.

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Beiträge zur Fischerei in der Jahresbroschüre "Verbraucherschutz im Fokus 2016

Lesen Sie in unserer jährlichen Broschüre:

ab Seite 63 Interessantes zu den Themen Fischereiverwaltung, Fischereiförderung und Fischereiaufsicht

Fischereischeinpflicht wird in M-V nicht aufgehoben

Die Fischereischeinpflicht wird in M-V nicht aufgehoben!

Alle anders lautenden Informationen sind falsch!
Am 1. April diesen Jahres wurde ein Aprilscherz von unbekannt verbreitet, der besagt, dass die Fischereischeinpflicht in M-V aufgehoben wird. Das ist nicht der Fall.
Bitte beachten Sie die Informationen dieser amtlichen Internetseite!

angelverbot auf dem Rügendamm (12.04.2017)

Das Verhalten einiger Angler führt dazu, dass die Verkehrssicherheit auf dem Rügendamm gefährdet ist.
Deshalb sieht sich das  für den Straßenverkehr zuständige Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung gezwungen, Schutzmaßnahmen für die Rad-, Moped- und Autofahrer zu ergreifen.
Aus Sicherheitsgründen kann das Angeln von der Nordwestseite des alten Rügendamms in Richtung Rügenbrücke zumindest in diesem Jahr nicht mehr geduldet werden. Es werden deshalb Angelverbotsschilder aufgestellt.
Dieses Verbot  ist bis zur Errichtung einer baulichen Schutzvorrichtung erforderlich, um Verkehrsteilnehmer auf der parallel verlaufenden Rügenbrücke vor zu schwungvoll ausgeworfenen Angelhaken und -gewichten zu schützen.
Sobald diese Schutzvorrichtung angebracht ist, soll das Angelverbot wieder aufgehoben werden.

Hier der Link zu der entsprechenden Pressemitteilung des Verkehrsministeriums M-V

Naturschutzgebiete in der AWZ

Durch das Bundesministerium für Umwelt wurden in der Außenwirtschaftszone (AWZ) - in der Kadetrinne, in der Pommerschen Bucht und im deutschen Teil der Rönnebank - Naturschutzgebiete eingerichtet, in denen teilweise die Ausübung der Freizeitfischerei verboten ist.    weiter lesen > Rechtsnormen

  

Winterlagerregelungen

Die Winterlagerregelungen gelten für die Bereiche: Hafen Stralsund, Lanckener Bek, unterer Ryck, Bereich Wolgast und untere Uecker.

Die Regelungen gelten jeweils für den Zeitraum vom 01.11. bis 31.03 des Folgejahres.

Der genaue Wortlaut der Allgemeinverfügungen, die Skizzen zu den räumlichen Abgrenzungen der Winterlager Stralsund und Wolgast sowie eine Skizze zur Montage Drop-Shot-Rig kann dann unter Rechtsvorschriften / Landesrecht abgerufen werden. Weitere Informationen zu den Winterlagerregelungen finden Sie unter Fischereischutz > Schonbezirke > Winterlager

Die Inhaber einer Jahresangelerlaubnis können die Fangdokumentation wie bisher auf der Rückseite der Angelerlaubnis oder in dem Fangtagebuch der Fischereibehörde vornehmen. Das Fangtagebuch sollte nur derjenige in einer der Ausgabestellen abholen, der beabsichtigt an vielen Tagen in den Winterlagern zu angeln und deshalb schon absehbar ist, dass die Daten nicht auf der Rückseite der Jahresangelerlaubnis Platz finden werden.

Dorsch: Tagesfangbegrenzung und Schonzeit auch für 2018 festgelegt

Mit Art. 7 der Verordnung (EU) 2016/1903 hatte der Ministerrat auch für die Freizeitfischerei Regelungen auf europäischer Ebene erlassen. Die Quotenverordnung für das Jahr 2018 (VO(EU) 2017/1970) schreibt diese Regelungen fort.

Im Jahr 2017 und 2018 dürfen in der westlichen Ostsee (Untergebiete 22 bis 24) nicht mehr als 5 Dorsche pro Tag von Anglern behalten (angeeignet) werden. Zuviel gefangene Dorsche sind in das Gewässer zurückzusetzen.

Während der Zeit vom 1.Februar bis 31.März dürfen Angler nur 3 Dorsche pro Tag behalten.

Fragen zur Dorschtagesfangbegrenzung - weiter lesen FAQ

Fischschonbezirke an den Flussmündungen

An den Flussmündungen der in die Ostsee mündenden Fließgewässer bestehen zum Schutz der Großsalmoniden (Lachs und Meerforelle) auf ihrer Laichwanderung befristete Fischschonbezirke.

Die Schonbezirke an den Flussmündungen sind mit der Neufassung der KüFVO räumlich erweitert worden; der Radius des Fischereiverbotes beträgt (statt der bisherigen 100 m) nun 300 m vor den Flussmündungen. Ausgenommen hiervon ist der Fulgen, bei welchem die Wasserfläche des Yachthafens Kühlungsborn und ein 100 m Radius vor der Hafeneinfahrt als Schonbezirk bestimmt wurde. Bei der Mündung der Warnow verbleibt es bei der bisherigen Regelung .

Das Fischereiverbot für alle in der KüFVO genannten Flussmündungen gilt vom 01. August bis 28. Februar des Folgejahres (auch zum Schutz der absteigenden Meerforelle).

Die genauen Regelungen für die Fischschonbezirke können in § 11 der Küstenfischereiverordnung unter Rechtsvorschriften > Landesrecht abgerufen werden. 

Schonzeit für Lachs und Meerforelle

In der Zeit vom 15. September bis zum 14. Dezember ist für die Großsalmoniden Lachs Salmo salar  und Meerforelle Salmo trutta in den Küstengewässern des Landes M-V die Artenschonzeit bestimmt, um die Wanderung zu den Laichgewässern der Fische sicherzustellen. Es ist verboten, sich Fische der vorgenannten Art innerhalb der Schonzeit anzueignen (§ 5 KüFVO).

In den Binnengewässern des Landes M-V ist die Artenschonzeit für die Großsalmoniden Lachs Salmo salar  und Meerforelle Salmo trutta in der Zeit vom 1. September bis zum 31. März, für deren Wanderung, Laichaktivitäten und Rückwanderung ins Meer bestimmt worden. Es ist verboten, sich Fische der vorgenannten Art innerhalb der Schonzeit anzueignen (§ 5 BiFVO).

Die Großsalmoniden, die entgegen dem Verbot in den Binnen- und Küstengewässern mitgefangen wurden, sind unverzüglich und mit der gebotenen Sorgfalt in das Fanggewässer zurückzusetzen.

Fangverbot für Aal

In der Zeit vom 1. Oktober bis zum 31. März ist für die Fischart Aal Anguilla anguilla  in den Küstengewässern des Landes M-V im Bereich von 3 bis 12 Seemeilen ein Fangverbot bestimmt (§ 5 KüFVO).

Dies beruht auf der Vorschrift des Art. 8 Abs.1 Verordnung (EG) Nr. 1100/2007 des Rates vom 18. September 2007 mit Maßnahmen zur Wiederauffüllung des Bestands des Europäischen Aals, wonach in Gemeinschaftsgewässern der Fischereiaufwand um mindestens 50 % gegenüber dem durchschnittlichen Fischereiaufwand der Jahre 2004 bis 2006 zu verringern ist.

Aale, die entgegen dem Verbot in den Küstengewässern von 3 bis 12 Seemeilen mitgefangen wurden, sind unverzüglich und mit der gebotenen Sorgfalt in das Fanggewässer zurückzusetzen.

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zuletzt geändert am: 14.11.2017